Tipps für die digitale

Bewerberansprache

Vom Suchen und Gefundenwerden


Wie können Sie digital für Azubis sichtbar werden? Grundsätzlich gilt hier zu unterscheiden, ob der Bewerber aktiv nach einer Ausbildungsstelle sucht oder eher passiv zum Beispiel durch Werbung auf das Ausbildungsangebot aufmerksam wird. Was sind die besten Kanäle fürs Suchen und fürs Gefundenwerden? Dieser Frage sind wir in den Studien „Azubi-Recruiting Trends“ 2019 und 2020 nachgegangen. In der Studie 2019 haben wir gefragt, über welche Kanäle Bewerber am häufigsten nach Ausbildungsplätzen suchen. Die Plätze 1 bis 3 belegten:

 

  1. Google mit 84 %

  2. Die Jobbörse der Arbeitsagentur mit 55 %

  3. Jobbörsen wie Aubi-Plus oder Ausbilding.de mit 54 %

Google

Damit waren schon vor Corona digitale Angebote Spitzenreiter bei der aktiven Suche. Google hat seinen Vorsprung in Zeiten von Corona noch einmal ausbauen können. Laut der Corona-Umfrage von Ausbildung.de googeln 75 % der Befragten mehr, wenn persönliche Kontakte wie die auf Messen nicht möglich sind. Nun reicht es leider nicht aus, mit seinem Angebot irgendwo bei Google gefunden zu werden. Wer bei ­Google sichtbar sein will, muss es auf Seite 1 der Suchergebnisse schaffen.



So schaffen Sie es bei Google auf Seite 1


Die Königsklasse, um dieses Ziel zu erreichen, versteckt sich hinter dem Kürzel SEO. SEO, das steht für Search Engine Optimization und bedeutet, dass Sie die Inhalte Ihrer Webseiten so optimieren, dass der Suchalgorithmus von Google Sie findet und hochrankt. Von Google hochgerankt werden Ergebnisse, von denen Google glaubt, dass sie für den Suchenden eine besonders hohe Relevanz haben. Wie das geht? Das ist nicht mal eben erklärt. Deshalb lassen wir hier einen Profi zu Wort kommen.


Die teuerste aber auch wahrscheinlichste Variante es bei Google auf Seite 1 zu schaffen, ist Google Ads, also die Anzeigenschaltung bei Google. In der Studie 2019 gaben 39 % der Ausbilder an, dass sie Google Ad Words nicht kennen. Daher hier eine kleine Erklärung: Die Ads (Anzeigen) erscheinen immer unmittelbar unter dem Suchfeld oder am unteren Ende der Seite und sind klein mit dem Wort „Anzeige“ gekennzeichnet.


Das Schalten von Google Ads ist eine kleine Wissenschaft. Das ist nicht wie bei Printanzeigen, wo ein klar bemessener Platz X Euro kostet. Der Preis bei Google berechnet sich nach der Begehrlichkeit des Keywords (Suchwortes). Bezahlt wird pro Klick, solange es das von Ihnen vorher festgelegte Budget hergibt. Ob und wann Ihre Anzeige angezeigt wird, können Sie einschränken. Empfehlenswert ist zum Beispiel Ads nur anzeigen zu lassen, wenn jemand im Umkreis von 30 km um Ihren Firmensitz herum nach Ausbildungsplätzen sucht.  
Zu Google Ad Words haben wir zwei Lesetipps für Sie:


 

Google for Jobs

Dann wäre da noch Google for Jobs. Ein zurzeit noch kostenloses Angebot von Google, welches Jobanzeigen besonders hervorhebt. Den blauen Kasten, in dem die Jobangebote stehen, kennen Sie vielleicht von der Hotelsuche.
Die Ergebnisse von Google for Jobs stehen direkt unter den Anzeigen und sind daher für den Suchenden sehr präsent. Es wäre nicht Google, wenn das Erscheinen in Google for Jobs einfach wäre. So muss die Stellenanzeige einem gewissen von Google vorgegebenem Raster folgen.


Außerdem braucht jedes Stellenangebot (jeder Ausbildungsberuf) eine eigene Landingpage. PDFs zählen nicht, denn die kann Google nicht lesen. Ist die Beschreibung des Ausbildungsberufs von einer anderen Internetseite abgekupfert und Google erkennt das als sogenannten duplicate content, straft Google Ihre Stellenanzeige mit Ignoranz ab. Die Angabe der Ausbildungsvergütung oder eine Verlinkung zu Arbeitgeberbewertungsplattformen erhöhen wiederum die Chancen, dass Google die Stellenanzeige ausspielt. Auch hier haben wir zwei Lesetipps für Sie:



Mit der Jobbörse bei Google auf Platz 1


Hier kommt jetzt Platz 3 der beliebtesten Suchkanäle ins Spiel: die Jobbörsen. Der Vorteil großer Jobbörsen wie Aubi-Plus oder Ausbildung.de ist, dass diese ihr Angebot meist so optimieren, dass es auf Seite 1 bei Google landet, durch SEO, Ads oder Google for Jobs. Nun gibt es eine reichliche Auswahl an Azubi-Jobbörsen und Meta-Suchmaschinen.
Sie wollen und sollten Ihre Stellenanzeige nicht in jeder dieser Börsen schalten. Wie also die richtige finden? Fragen Sie den, der es weiß: Google. Googeln Sie Ihren Ausbildungsberuf und Ihre Stadt (also z. B. Ausbildung Fachinformatiker Solingen) und schauen Sie, welche Jobbörsen es da auf gut sichtbare Plätze geschafft haben.
Unter denen suchen Sie dann die raus, die Ihre Azubis (nicht Sie, sondern die Zielgruppe) am attraktivsten finden. Unsere Auszubildende Merle hat das für Sie einmal exemplarisch gemacht. Eine solche Liste für Ihre Ausbildungsberufe zu erstellen, ist übrigens auch ein wunderschönes Azubi-Projekt.


Unsere Azubine Merle hat verschiedene Kombinationen aus Berufen und Städten gegoogelt, die Ergebnisse analysiert und ihr ganz persönliches Ranking erstellt:

Gestaltung

  • sehr jugendliches Design (Cartoon-Format), freundlich & lässig

  • sehr zielgruppenorientiert, Website und Suchfunktionen für Schüler und Studenten

  • sehr gut platzierte Informationen, ordentliche Struktur

  • schnelle & einfache Eingabe

  • automatische Umkreis-Erhöhung für bessere Ergebnisse

  • Anzeige von Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben möglich

Kosten Anzeigenschaltung

Paket M    190 €
Paket L    390 €
Paket L+    390 €
Paket XL    615 €
(Zusatzoptionen zusätzlich buchbar)

Laufzeit

3 – 12 Monate

Gestaltung

  • helle & freundliche Gestaltung, gute Gliederung, zielgruppenorientiert

  • Proof-Symbol gut sichtbar eingebettet, trotzdem nicht aufdringlich, seriös

  • tolle Filtermöglichkeiten ermöglichen eine konkretere Suche

  • Bewerber Support: u. a. Berufswahltest

  • Whatsapp-Stellen-Alarm aktivierbar, sehr modern, ansprechend und simpel

  • Informierung über neue, passende Stellen auch per E-Mail möglich

Kosten Anzeigenschaltung

Auf Anfrage

(individuelle Anzeige/individueller Preis)

Laufzeit

keine Laufzeit

Gestaltung

  • ordentliche, klare Gliederung, modernes Design

  • Website komplett für junge Menschen/ angehende Azubis ausgelegt

  • guter Support, Bewerbungstipps, Musterbewerbungen etc.

  • Infoblock mit „Short Fact“, gut sichtbare Anzeige der Referenznummer

  • integrierter Button zur unkomplizierten Online Bewerbung

  • teilweise Direktverlinkung zum Karriereportal des Unternehmens

Kosten Anzeigenschaltung

Einzelanzeige    129,99 €
5 Anzeigen    519,96 €
10 Anzeigen    909,93 €

Laufzeit

9 Monate

Das Ziel der Suche: Stellenanzeigen und Karriereseiten

 

Wo landen Bewerber, wenn sie bei Google erfolgreich gesucht haben? Da gibt es zwei Möglichkeiten: auf Ihrer Karriereseite oder auf einer Stellenanzeige (wo immer die geschaltet ist). Beides sind Aushängeschilder für Ihr Ausbildungsangebot und werden leider doch noch viel zu oft stiefmütterlich behandelt. Zum Thema Karriereseite haben wir deshalb auch hier einen Profi für Sie befragt: Henner Knabenreich. Hier geht's zum Interview.

 

Einen kleinen Leitfaden für das Erstellen von Stellenanzeigen auf Basis unserer Studienergebnisse finden Sie in unserem Downloadbereich.

 

Noch mehr Informationen gefällig? Dann gibt es hier Spannendes zu diesem Thema auf dem u-form Blog.

 

Virtuelles Azubi-Recruiting

 

Was tun, wenn Azubi-Messen und Schulbesuche nicht möglich sind und der persönliche Kontakt auf ein Mindest­maß eingeschränkt ist? Wie es geht, zeigen die Aktivitäten der K+S Aktiengesellschaft, die in Corona-Zeiten sehr schnell auf virtuelle Schulbesuche umgestellt haben. Ob das geht und wenn ja wie, darüber haben wir uns mit Diana Kister unterhalten.

 

 

Kurzfristiges Azubi-Recruiting

 

Ende Juni 2020 haben wir entschieden zum ersten Mal eine Kauffrau für Marketingkommunikation auszubilden. Am 23.07. war das Vorstellungsgespräch, am 29.07 folgte das Probearbeiten und am 03.08.2020 hat Merle ihre Ausbildung begonnen. Folge von Corona? Nein, Folge einer spontanen Eingebung meinerseits. Dass sich auch kurzfristig noch richtig gute Kandidaten finden lassen, weiß auch Dr. Lara Görtner von der Provinzial Versicherung, mit der ich ein spannendes Interview über Bewerbungszeiträume geführt habe.

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