Fünf Ideen für "Azubi allein zu Haus"

Das Klassenzimmer umdrehen zum „Flipped Classroom“


Beim Flipped Classroom werden die Rollen vertauscht: Die Lernenden erarbeiten die Lerninhalte von zu Hause aus und die Anwendung des Gelernten erfolgt im Unterricht. Die Idee dahinter ist, nicht der Lehrer ist für das Lernen verantwortlich, sondern der Schüler selber. Der Lehrer ist dabei mehr ein Lerncoach.

Aber wie geht das in der Ausbildung? Im ersten Schritt eigenen sich die Azubis den Lernstoff selbstständig per Video-Tutorial an. Im nächsten Schritt kommen Sie ins Spiel. Mit Ihrer Hilfe bearbeiten die Azubis Aufgaben zum jeweiligen Thema. Vorteil dieses Vorgehens ist, dass der Azubi in seinem Tempo lernen kann. Ausbilder lassen sich bekanntermaßen weder vor- noch zurückspulen, wenn es einem zu langsam oder zu schnell geht - Videos schon.

Eins hat die Forschung gezeigt: Um sich Wissen nachhaltig anzueignen reicht das Gucken von Videos allein nicht. Das Ausprobieren und Anwenden des erlernten Wissens ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Ob ein Kuchen schmeckt, wissen sie ja auch erst, wenn sie ihn gebacken haben und nicht schon beim Schauen des Back-Video-Tutorial.

Auch wenn Sie die Aufgaben nicht vor Ort mit den Azubis bearbeiten können, sondern nur digital, lässt sich die Methode gut anwenden:

Sie brauchen:

  • Z. B. Prozubi-Videos Lizenzen für Ihre Azubis

  • Kostenloser Zugang mindmeister.com

  • Praktische Fälle aus Ihrem beruflichen Alltag

  • Video Software wie Blizz, Zoom, Jitsi.org

  • Demo-Zugang Miro.com

  • Das passende U-Form Prüfungstraining

  1. Schritt: Lassen Sie Ihre Azubis die Prozubi Videos …. anschauen. Im nächsten Schritt lassen Sie die Azubis die wichtigsten Informationen in einem Mindmap auf mindmaster.com festhalten.

  2. Lassen Sie jeden Azubis ein Beispiel aus dem beruflichen Alltag aufschreiben.

Jetzt folgt die Anwendung des Gelernten. Die zu lernenden Themen sind Kaufverträge und Mangel? Lassen Sie die Azubis Fälle beschreiben, wo es in ihrer alltäglichen Praxis um Reklamationen (berechtige und unberechtige ging).

  1. Die Azubis stellen sich gegenseitig live oder per Video-Chat ihre Praxisfälle vor.

  2. Per Miro sollen die Azubis jetzt die wichtigsten Schritte und rechtlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Fälle auf dem Whitebord (Miro) festhalten. Gemeinsam besprechen Sie die Ergebnisse und greifen notfalls korrigierend ein.

  3. Um zu schauen, ob sich das Wissen auch prüfungsgerecht verfestigt hat, lassen Sie die Azubis die Aufgaben im Prüfungstraining bearbeiten. Im Prüfungsmodus können Sie gemachte Fehler nutzen, um diese mit den Azubis zu besprechen. Den Erklärmodus können Sie nutzen, wenn Ihre Zeit auch knapp ist, denn da übernimmt das System sozusagen die Rolle des Coaches.

  4. Zum Schluss können Sie die Azubis noch ungewöhnliche Fälle konstruieren lassen und schauen, ob auch hier die passenden Lösungen gefunden werden.

Die Prozubi-Video-Tutorials und die U-Form Prüfungstraining finden Sie hier.

Mehr zum Thema Flipped-Classroom




Wissen wo es steht: ein Azubi Wiki


Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“) ist ein digitales Lexikon. Ziel ist, Erfahrungen und wissen gemeinschaftlich zu sammeln und zu bearbeiten und in einer für die Zielgruppe verständlichen Form zu dokumentieren. Das bekannteste Wiki ist Wikipedia.org, die Mutter aller Wikis.

Nun möchten Sie sicherlich nicht, dass Ihre Firmeninterna für jeden zugänglich ins World Wide Web übertragen werden. Da wäre ein eigenes Azubi-Wiki doch die perfekte Idee. Ein Wiki von Azubis für Azubis wo, Regeln, Prozesse und Fachbegriffe für alle Azubis zugänglich gespeichert werden. Wikipedia beruht auf der Plattform Mediawiki.org. Damit können Sie kostenfrei ein eigenes Wiki aufsetzen. Haben Sie keine IT Azubis, wäre die Unterstützung beim Aufsetzen durch einen erfahrenen ITler sicher sinnvoll. Aber danach kann es losgehen.

Lassen Sie Ihre Azubis das Wiki mit Leben füllen. Mit all dem, was Azubis wichtig ist wie Organisationspläne, Ansprechpartner, Prozesse, Fachbegriffe, die Firmen Nettikette, Regeln im Krankheitsfall und, und, und. Bei Azubis unterschiedlicher Fachrichtungen können Sie Projektgruppen bilden und die zu bearbeitenden Themen entsprechend verteilen. Für die Arbeit in der Projektgruppe können Sie wieder Miro nutzen.

Das Schöne an Wikis ist, dass sie jederzeit ergänzt, verändert und erweitert werden können. Neuen Azubis vereinfacht es den Einstieg, wenn es einen Ort gibt, wo alles Wichtige steht.

Mehr Informationen zum Aufsetzen eines Wikis

Auch mit Moodle können Sie ein eigenes Wiki aufsetzen




Es gibt was auf die Ohren: Ihr Azubi-Podcast.


Podcasts liegen total im Trend. Die junge Zielgruppe liebt Podcast. Vorteil eines Podcast ist, dass er leichter zu produzieren ist als ein Video, das Sie nur Ton benötigen und nicht auch noch Bild. Mit der App Anchor wird das Smartphone zum Tonstudie. Mit Tools wie Zencastr.com können Sie einfach virtuell einen Podcast aufzeichnen, ohne das die Gesprächspartner an einem Tisch sitzen müssen.

Podcasts können Sie zu ganz unterschiedlichen Themen und Zwecken machen. Zum Lernen, für Ihr Azubi-Marketing oder nur so zum Spaß. Auch hier können Sie vorab Miro.com nutzen, um die Azubis Themen und Inhalte des Podcasts planen zu lassen. Trello ist perfekt, um das Geplante dann zu organisieren und Verantwortung zuzuweisen.

Ein Beispiel für einen tollen fachlichen Podcast




Den Ehrgeiz wecken: die Azubi-Challenge


Ab Herbst 2020 startet wieder die U-Form Azubi-Challenge, in der kaufmännische Azubis Deutschlandweit zeigen können, wie gut Sie sind. Wenn Sie so lange nicht warten wollen, dann starten Sie doch Ihre eigene kleine Azubi-Challenge.

Jetzt könnten Sie sich natürlich mühevoll Tag für Tag Fragen ausdenken, um Ihre Azubis in Quizzes gegeneinander antreten zu lassen. Aber warum eigentlich Sie? Lassen Sie das doch Ihre Azubis machen. Denn wir Menschen lernen nicht nur, wenn wir Fragen beantworten, sondern auch, wenn wir uns welche ausdenken.

Jeden Tag ist ein anderer Azubi dafür verantwortlich, seinen Mit-Azubis 15 knifflige Fragen rund um die Ausbildung zu stellen. Bilden Sie Azubis in verschiedenen Berufen aus, können Sie die Fragen auf die Bereiche begrenzen, die alle Azubis beantworten können (sollten).

Meine Lieblings-App für Quizzes ist Kahoot. Aber auch mit Moodle können Sie einfach Quizzes erstellen. Ein Azubis schickt die Fragen rum und alle anderen Azubis haben den Tag über Zeit die Fragen zu beantworten. Die Punkte der einzelnen Runden werden addiert. Zum Schluss gibt es zwei Gewinner. Der, der die meisten Fragen beantworten konnte und der, der die kniffligsten Fragen gestellt hat. Das macht Spaß und füllt Wissenslücken in einem.

Und für die große U-Form Azubi-Challenge können Sie sich jetzt schon hier kostenlos vormerken. Wir informieren Sie dann wenn es losgeht: u-form.de/action




Mach Dir mal ein Bild: Mindmaps oder Ablaufdiagramme erstellen lassen


„Welche Gesellschaftsformen gibt es und was muss der Azubi dazu wissen“, „Welche Rechte hat der Kunde bei Mangel“, „Welche Fristen gelten beim Umtausch“. Alles Fragestellungen, die man ganz wunderbar in einem Mindmap abbilden kann. Warum das Ganze? Weil wir durch die Erstellung die Information so strukturieren, dass unser Gehirn sie besser abspeichern kann. Hinzu kommt, dass Informationen besser hängen bleiben, wenn unser Gehirn sie an unterschiedlichen Stellen speichert. So haben wir neben der Information auch noch ein Bild vor Auge.

Unter mindmeister.com können Sie Ihre Azubis kostenlose Mindmaps erstellen lassen. Alternativ können Sie Ihre Azubis auch Prozesse oder Abläufe grafisch abbilden lassen. Auch dafür braucht es keine teure Software – Programme wie PowerPoint bieten alles, was man für ein Ablaufdiagramm benötigt. Hier bieten sich Prozesse wie Rücksendungen oder Bestellungen an.

Einen Überblick, welche Themen prüfungsrelevant, geben Ihnen die IHK Prüfungskataloge, die Sie hier bestellen können: u-form-shop.de/ihk-pruefungen





So einfach geht Lernen – auch alleine von Zuhause aus!

Mit dem u-form E-Learning Angebot lernen Ihre Azubis ganz einfach mit dem Smartphone, dem Tablet oder am PC. Und das überall und jederzeit.

  • Online-Lernvideos, Digitale Lernkarten und Online-Prüfungstrainings

  • Lern-Management-System (LMS) inkl. LERNFLAT-Option

  • Lernstatistiken mit grafischer Darstellung

  • Motivation durch Gamification-Elemente

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